Am liebsten würde ich alles auf einmal erleben, erkunden und besuchen. Ich blättere durch den Reiseführer, befrage ChatGPT und würde am liebsten jede Insta-Werbung, die mir angespült wird, direkt buchen. Aber dann fällt mir ein: Wir haben ja fast unendlich viel Zeit hier und können es langsam angehen.

Gestern waren wir auf dem Oranjezicht City Farm Market, einem Bauernmarkt mit vielen lokalen Spezialitäten. Es gab tolle Leckereien, aber es war sehr voll – viel zu voll. Wir kommen an einem anderen Tag wieder, vielleicht ist dann weniger los.

In Südafrika ist im Moment Winter: zwischen 8 und 20 Grad. Regen, Wind und Sonnenschein wechseln sich mehrmals täglich ab. Ohne Heizung fühlt es sich drinnen ziemlich kalt an. Für die Wohnung haben wir daher aufgerüstet: Die Wärmflasche hatte ich aus Deutschland mitgebracht, den Elektroheizer haben wir von unserem Vermieter, und warme Hausschuhe sowie kuschelige Decken haben wir heute eingekauft.

Heute waren wir zum Mittagessen auf dem Camps Bay Continental Food Market und anschließend am Strand spazieren. Im Rücken der Tafelberg, vor uns das Meer – wunderschön!

Nachmittags wollte ich im Park gegenüber Eichhörnchen fotografieren. Dabei entdeckte ich eine interessante Kriegsgedenkstätte. Da war mein „Geschichtslehrerinnen-Gen“ sofort angeschaltet, und ich habe ein wenig recherchiert: Das Cape Town Gardens War Memorial erinnert an über 1.700 schwarze südafrikanische Soldaten, die im Ersten Weltkrieg im Militärarbeitskorps ihr Leben verloren. Das 2025 eingeweihte Denkmal besteht aus Holzpfosten, die jeweils einen Gefallenen symbolisieren.

Our First Weekend

Ideally, I’d like to experience everything at once—explore, discover, visit. I’m flipping through the travel guide, asking ChatGPT, and honestly I’d book every Instagram ad that gets thrown my way. But then I remember: we have almost unlimited time here, so we can take it slow.

Yesterday we went to the Oranjezicht City Farm Market, a farmers’ market with lots of local specialties. There were amazing treats, but it was very crowded—way too crowded. We’ll come back on another day; maybe it will be quieter then.

In South Africa it’s winter at the moment: temperatures between 8 and 20°C. Rain, wind, and sunshine change several times a day. Without heating, it feels pretty cold indoors. So we’ve geared up for the apartment: I brought a hot-water bottle from Germany, our landlord provided a small electric heater, and today we bought warm slippers and cosy blankets.

Today we had lunch at the Camps Bay Continental Food Market and then took a walk along the beach. Table Mountain behind us, the sea in front—beautiful!

In the afternoon I wanted to photograph squirrels in the park across from us. Instead, I discovered an interesting war memorial. My “history teacher mode” switched on immediately, and I did a bit of reading: the Cape Town Gardens War Memorial commemorates more than 1,700 Black South African soldiers who lost their lives in the Labour Corps during World War I. Unveiled in 2025, the memorial consists of wooden posts, each representing one of the fallen


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